
Ankunft: 01.03.26.
Nach einigen Vorarbeiten mit den italienischen Partnerschülern reisten wir mit dem Zug nach Brüssel und nutzten die gemeinsame Fahrt, um uns besser kennenzulernen. Während der Reise führten wir viele Gespräche darüber, was wir bereits über die Europäische Union, erneuerbare Energien und künstliche Intelligenz wussten. Nachdem wir im Hotel angekommen waren, gingen wir anschließend gemeinsam essen.
Montag, 02.03.26:
Wir frühstückten gemeinsam mit den italienischen Schülern und gingen danach zu unserem ersten Programmpunkt, einer sogenannten „Ice-Breaker“-Aktivität. Anschließend hörten wir einige faszinierende Präsentationen über die Institutionen der Europäischen Union in kurzer und verständlicher Form sowie über das System der europäischen Mehrebenen-Governance. Außerdem erfuhren wir einiges über die Möglichkeiten, in Brüssel zu arbeiten oder zu studieren. Am Nachmittag besuchten wir die Europäische Kommission, wo wir über erneuerbare Energien und deren Entwicklung sprachen. Dabei wurde erklärt, dass bereits teilweise auf nachhaltigere Energiequellen umgestellt werden konnte. Wir lernten viel darüber, wie wichtig ein umweltbewussterer Lebensstil ist und welche Folgen und Chancen damit verbunden sind. Nach 18 Uhr hatten wir schließlich etwas Freizeit, mieteten Fahrräder und nutzten die Zeit, um bei Sonnenuntergang die schöne Altstadt zu erkunden.
Dienstag 03.03.26 :
Am Morgen besuchten wir das Europäische Parlament und trafen dort Markus Warasin. Er erklärte uns, wie die Europäische Union funktioniert und wie die verschiedenen Institutionen zusammenarbeiten. Dabei zeigte er uns auch, wie stark die EU unseren Alltag beeinflusst und wie viel Arbeit im Hintergrund geleistet wird, damit alles reibungslos und sicher funktioniert. Anschließend besuchten wir das Hemicycle-Museum, welches uns äußerst beeindruckte. Am Nachmittag gingen wir schließlich noch ins Parlamentarium.
Mittwoch, 04.03.26:
Dieser Tag war einer unserer Lieblingstage, weil wir das Haus der Europäischen Geschichte besuchten. Dieses Museum brachte uns wirklich zum Nachdenken darüber, was in Europa alles passiert ist und welche Entwicklungen der Kontinent durchlebt hat. Beim Rundgang durch das Museum hatte man durch die Projektionen und Bilder fast das Gefühl, selbst Teil der vergangenen Ereignisse zu sein. Danach hörten wir noch eine Präsentation über künstliche Intelligenz, die uns zeigte, welche Möglichkeiten und Entwicklungen KI in Zukunft bieten könnte.
Donnerstag, 05.03.26
Der letzte Tag begann mit einer gemeinsamen Abschlussaktivität, bei der wir zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Trentino und Bozen in sechs Gruppen eingeteilt wurden. Jede Gruppe bekam eine Aufgabe, die wir gemeinsam bearbeiten und am Ende präsentieren mussten. Diese Aktivität half uns, noch besser mit den italienischen Teilnehmenden in Kontakt zu kommen, und machte außerdem viel Spaß. Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Gent, was sich definitiv gelohnt hat. Die Stadt ist sehr pittoresk und es hat uns großen Spaß gemacht, sie gemeinsam zu erkunden. Danach reisten wir alle zusammen zurück und verbrachten noch einen weiteren schönen Abend mit den Italienern. Wir unterhielten uns viel, lernten uns noch besser kennen und genossen einfach die gemeinsame Zeit.
Freitag 06.03.26
Früh am Morgen standen wir auf und gingen zum Bahnhof, um unsere Heimreise anzutreten. In diesen wenigen Tagen sind wir zu einer sehr netten und engen Gruppe zusammengewachsen. Insgesamt war es für uns alle eine wertvolle Erfahrung. Wir haben viel gelernt, eine großartige Zeit miteinander verbracht und viele neue Freundschaften geschlossen. Diese Reise hat uns gezeigt, wie viel man durch solche Erfahrungen lernen kann und wie wichtig der Austausch mit Menschen aus anderen Ländern ist. Es war eine besondere Gelegenheit für uns und wir sind allen sehr dankbar, die uns diese Möglichkeit gegeben haben. Wir würden es auf jeden Fall wieder machen.
Wir möchten uns herzlich bei den Begleitlehrern Prof. Lukasser und Prof. Weithas und unserer Koordinatorin Prof. Standún bedanken. Außerdem gilt ein besonderer Dank gilt dem Bundekanzleramt und dem Land Tirol, ohne die diese Reise aus finanziellen Gründen wohl nur sehr schwerlich möglich gewesen.