Wie facettenreich und professionell unsere österreichische Medienlandschaft arbeitet, konnten die zwanzig Schüler der 1aHET erfahren.
Über das ganze…
Wie facettenreich und professionell unsere österreichische Medienlandschaft arbeitet, konnten die zwanzig Schüler der 1aHET erfahren.
Über das ganze…
Der Next Generation Award ist ein Entrepreneurship-Ideen- und Businessplan-Wettbewerb für Jugendliche, organisiert von der österreichischen Initiative…
Vom 18. bis 22. Mai trat die Klasse 3bHET der HTL Anichstraße eine Exkursion gemeinsam mit den Prof. Standún und Spildenner nach Italien an, bei der…
Das Junior Company-Programm ist ein praxisorientiertes Schulprojekt, bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von etwa 15–19 Jahren für ein Schuljahr…
Unsere 4bHMBT besuchte heute die besonders schwungvolle und äußerst gelungene Inszenierung von „Der Talisman“ im Tiroler Landestheater.
Der Tradition…
Die Klasse 3aHEL der HTL Anichstraße konnte sich letztes Jahr über einen großen Erfolg freuen: Beim SWARCO Young Mobility Ambassadors Award 2025…
Am Mittwoch, den 6. Mai tauschten die Klassen 2aHEL und 2bHEL den Unterricht gegen die bayerische Metropole München.
Unser Tag begann um 08:00 Uhr…
Die FRONIUS INTERNATIONAL GmbH, ein international führendes Technologieunternehmen im Bereich Schweißtechnik, präsentierte im Rahmen eines…
Am 30.4.2026 hatten ca. 200 SchülerInnen und LehrerInnen der HTL in unserem tollen Saal Innsbruck das Vergnügen, Meriel Schindler live zu erleben.
Sie…
13. bis 17. April 2026. Eine Woche voller Eindrücke, neuer Perspektiven und gemeinsamer Erlebnisse liegt hinter uns: Die Schüler:innen der beiden 3.…
Bei der heurigen Engineering Challenge nahmen aus unseren beiden 3. Klassen wieder 8 Teams teil. Jedes Team musste zwei Projekte bearbeiten, eines…

Am frühen Abend begann das Abenteuer für 9 Schülerinnen, 19 Schüler und 2 Begleitlehrpersonen der 3aHBG. Mit Vorfreude im Gepäck starteten wir die Reise nach Brüssel.
Der erste offizielle Programmpunkt führte uns zur Vertretung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino. In einem informativen Vortrag erhielten wir einen Überblick über aktuelle Themen, welche unsere Region betreffen. Dazu gehörten unter anderem der Transitverkehr über den Brenner, die Landwirtschaft, der Datenaustausch im Gesundheitsbereich sowie die Harmonisierung von Normen innerhalb der EU. Auch die Rechte der Patienten in der EU wurden eingehend diskutiert. Zudem wurde die tägliche Arbeit der Vertretung vorgestellt, die sich mit diesen und weiteren Themen intensiv auseinandersetzt.
Im Parlamentarium konnten wir in die Welt der Europäischen Union eintauchen. Ein 360°-Kinoerlebnis bot einen umfassenden Einblick in Europa und sein Parlament. Verschiedene interaktive Stationen informierten über die EU, ihre Geschichte und ihre Institutionen. Die multimediale Ausstellung erwies sich als besonders spannend und ermöglichte einen tiefgehenden Einblick.
Eine Stadtrundfahrt und ein geführter Stadtrundgang boten die Gelegenheit, Brüssels Geschichte und Architektur hautnah zu erleben. Stationen waren unter anderem das EU-Viertel, die königlichen Residenzen und Gärten sowie die Stadtteile Oberstadt und Unterstadt. Ein besonderes Highlight war der Hauptplatz mit seinen beeindruckenden Zunfthäusern.
Anschließend folgte der Besuch einer Schokoladenfabrik. Hier wurde die Herstellung von Schokolade von der Kakaopflanze bis zur fertigen Praline anschaulich erklärt. Die Verkostung verschiedener Sorten war ein Genuss, und wir konnten zum Teil sogar selbst bei der Produktion von Pralinen mithelfen.
Ein weiteres Highlight des Tages war das Atomium. Hier erhielten wir spannende Informationen zur Weltausstellung 1958 und erfuhren, dass die Gebäudestruktur ein Eisenatom darstellt, das um das 165 Milliardenfache vergrößert wurde.
Der Besuch des Europäischen Parlaments bot einen direkten Einblick in die politische Arbeit des Parlaments. Eine Diskussionsrunde mit dem österreichischen Abgeordneten Reinhold Lopatka ermöglichte es, aktuelle Fragen zur europäischen Politik zu besprechen. Anschließend wurde der Plenarsaal von Brüssel besichtigt, wo wir über die Aufgaben und Zusammensetzung des Parlaments erfuhren.
Im Haus der Europäischen Geschichte wurden wir durch eine Ausstellung geführt, die die Entstehung der EU, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung als Friedensprojekt beleuchtete. Die interaktive Ausstellung verdeutlichte, wie die europäische Zusammenarbeit in der Vergangenheit und heute funktioniert.
Der Besuch der Europäischen Kommission war besonders spannend, da zeitgleich ein Sonder-EU-Rat mit den Regierungsverantwortlichen der Mitgliedstaaten stattfand. Die Klasse erhielt eine Einführung in die Arbeit der Kommission, ihre Zusammensetzung sowie die unterschiedlichen Kompetenzbereiche der EU. Dabei wurde die Verteilung der Zuständigkeiten zwischen ausschließlichen, geteilten und unterstützenden Kompetenzen erläutert. Besonders relevant war für uns die Rolle der EU in Bereichen wie Gesundheitspolitik, Cybersicherheit und die Regulierung von Arzneimitteln. Der "100-Tage-Plan" der Kommission, der sich unter anderem mit Cybersicherheit im Gesundheitswesen beschäftigt, wurde besonders hervorgehoben – ein Thema mit hoher Relevanz für die Biomedizin- und Gesundheitstechnik.
Anschließend besuchten wir die Ständige Vertretung Österreichs. Es stand ein Treffen und ein Austausch mit dem Gesundheitsattaché der ständigen Vertretung Österreichs in Brüssel auf dem Programm. Dabei erhielten wir Einblick in aktuelle Themen der Gesundheitspolitik, darunter die Harmonisierung von Normen, die Zulassung von Produkten sowie die Gesundheitskompetenzen in der EU und ihre nationale Umsetzung. Ein Fokus lag auf dem "100-Tage-Plan" der Kommission zur Cybersicherheit im Gesundheitswesen und der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung innerhalb der EU. Diskutiert wurden außerdem Fortschritte bei der Bekämpfung multiresistenter Keime, die europäische Arzneimittelzulassung durch die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) sowie laufende Verhandlungen zum Pharmapaket. Besonders interessant war die Erläuterung der politischen Hierarchie innerhalb der Arbeit in Brüssel. Die ständige Vertretung ist das Spiegelbild der nationalen Ministerien und spielt bei der „Verhandlung“ und Umsetzung von Gesetzen eine zentrale Rolle.
Nach einer eindrucksvollen und lehrreichen Woche machten wir uns auf die Heimreise. Mit vielen neuen Erkenntnissen, unvergesslichen Eindrücken und einer erweiterten Perspektive auf Europa und die Biomedizin- und Gesundheitstechnik kehrten wir zurück.
Die Reise nach Brüssel war nicht nur eine Bildungsreise, sondern auch eine wertvolle Erfahrung. Es war eine Woche voller spannender Begegnungen, interessanter Diskussionen und neuer Perspektiven auf die Zukunft.
Die Reise wurde durch die Unterstützung vom Land Tirol und vom Bundeskanzleramt ermöglicht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.